Sichere Daten - sichere Liquidität

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Banken bemühen sich - und das ist durchaus nachvollziehbar - um eine möglichst genaue Risikoabschätzung, bevor sie einen Kredit gewähren. Diese individuelle Klassifizierung wurde mit Basel II auf einheitliche Grundlagen gestellt, wobei entweder interne Rating-Systeme des jeweiligen Kreditinstituts zum Einsatz kommen oder auch externe Ratings zu Rate gezogen werden.

Dessen ungeachtet berücksichtigen diese Ratings sowohl Markt-, Kreditrisiken wie auch operationelle Risiken, die ein Unternehmen betreffen, das um ein Darlehen ersucht.

Zu den operationellen Risiken eines Unternehmens werden nun aber auch alle Risiken gerechnet, die - in welcher Form auch immer - mit dem Einsatz von Informationstechnologien im Zusammenhang stehen. Dass hierbei auf ein möglichst umfassendes Risiko-Management im IT-Bereich Wert gelegt wird, versteht sich von selbst. Dabei sollten die wichtigsten Systembereiche redundant vorhanden, müssen unberechtigte Zugriffe von innen wie außen wirksam unterbunden sein - und sollten für den Fall der Fälle funktionierende Notfallpläne vorliegen.

Ist dies der Fall, empfehlen die Basel II - Richtlinien eine günstigere Kreditvergabe, während im Gegenzug die deutlich höheren Risiken einer mangelhaft ausgearbeiteten IT-Sicherheit mit schlechteren Konditionen ‚bestraft’ werden.